Was hat er nicht schon alles erlebt….
Mit seinen drei Neffen Tick, Trick und Track erlebt er Abenteuer in allen Teilen der Welt, unter Wasser und sogar im Weltraum. Er ist sogar Oskar-Preisträger. Doch die Zeit ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. So erhielt Donald eine neue Aufgabe: Unter dem Decknamen “Phantomias” muß er als dunkler Ritter Entenhausens Schurken jagen. An seiner Seite hat er so prominente Nebenfiguren wie Dagobert Duck, Daniel Düsentrieb, Gustav Gans - die Reihe fortzuführen hieße, das Telefonbuch Entenhausens abzuschreiben.
Doch auch die Wissenschaft ist sehr an diesem außergewöhnlichen Enterich interessiert. Viele Doktorarbeiten haben Donald und seine mannigfaltige Bedeutung zum Thema. Schließlich ist er einer der wenigen Enten, die gelegentlich Zähne zeigen können. Der Verband der DONALDisten widmet ihr ganzes Augenmerk dem Phänomen Donald und erforscht den alten, aber nicht ergrauten, Duck ohne Skalpell aber mit viel Humor.
Über die Wichtigkeit der Stimme im Zeichentrickfilm sind sich alle Quellen einig, nur die Entdeckung der Donaldschen Stimme ist nicht eindeutig zu recherchieren. In der einen Version soll Disney die Stimme von Clarence Nash im Radio gehört haben. Eine andere Version ist wesentlich schöner: Der als Milchmann arbeitende Tierstimmen-Imitator Nash nahm sich eines arbeitsfreien Tages ein Herz und ging in das Büro von Disney-Regiseur Wilfred Jackson. Dem gefiel der von Nash vorgetragene Kindervers “Mary had a little lamb” so gut, daß er sofort per Sprechanlage zu Disney durchschaltete. Sofort hatte Disney einen Angestellten mehr und Donald seine Stimme.
Donald hatte schon zu Beginn gute Zeichner an seiner Seite. Besonders Carl Barks zeichnete wahre Perlen der Comic-Kunst für Donald. Heutzutage gilt Don Rosa als bester Illustrator und Erzähler des duckschen Lebens.
