Carl Barks

Als der damals 41-jhrige Barks 1942 eine Hhnerfarm grndete, ahnte niemand, dass er einmal der berhmteste und beste aller Enten-Zeichner werden wrde.

Barks zeichnete von Jugend an mit Feuereifer. 1935 fand er eine Anstellung in Disneys Zeichenstudio. Doch er konnte sich nie damit abfinden, dass andere Leute ihm bei der Arbeit ber die Schulter sahen und mehr oder weniger sinnvolle nderungsvorschlge machten.

Deswegen kndigte er sieben Jahre spter und versuchte sein Glck mit besagter Geflgelzucht. Doch zum Glck fr alle Comicfans kam das Geschft nicht in Gang. Deshalb nahm Barks den Zeichenstift wieder zur Hand und bernahm eine Stelle als Comiczeichner bei Western Publishing. Die Manuskripte, die Barks von den verschiedenen Autoren bekam, fand er aber so schlecht, dass er beschloss, sich lieber selbst Storys auszudenken. So wurde er der erste und fr lange Zeit einzige Disneyzeichner, der seine Geschichten auch selbst schrieb.

Im Laufe der Jahre besiedelte Barks Entenhausen mit immer mehr Figuren, die er sich ausgedacht hatte: 1947 tauchte erstmals Onkel Dagobert auf, spter dann Daniel Dsentrieb, die Panzerknacker, Gustav Gans, Mac Moneysac, Gundel Gaukeley und viele mehr. Donalds Rolle vernderte sich zwangslufig durch diese neuen Figuren - er wurde beispielsweise zum ausgenutzten Neffen von Dagobert oder zum Nebenbuhler von Gustav, wenn er sich mit dem Glckspilz um Daisys Gunst rangelte. In seinen frhen Geschichten, wie in "Arturo, der Affe" (1943), sind die Neffen noch hnliche Lausebengel wie bei Taliaferro.

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